Radiospot bzw. Funkspot entwickeln

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Neben den Fernsehspots ist das Medium Funk ein wichtiges Betätigungsfeld für den Werbetexter und es gilt, bei der Entwicklung eines Radiospots einige Regeln zu beachten. 

Auch diese sind natürlich nirgendwo als Gesetze festgeschrieben, dennoch wird ihre Einhaltung von allen Beteiligten erwartet.

Zuerst einmal gilt es, eine Idee für den Spot zu haben.

Diese Idee kann auch nur aus einem einzigen Satz bestehen, allerdings muss in diesem Satz die gesamte Werbebotschaft zu finden sein. 

Der Satz muss nicht kunstvoll formuliert sein, er sollte nicht von den Menschen verlangen, dass sie um mehrere Ecken herum denken, damit sie den Satz überhaupt verstehen. 

Funkspot bzw. radiospot entwickeln

Er muss aber einprägsam sein und die Idee, die dahinter steht, muss neu sein. 

Meist wird eine Sammlung von Ideen festgehalten, aus der am Ende eine, die für die Sache am besten geeignet erscheint, ausgewählt werden kann. 

Hilfreich kann es sein, den Satz oder den kurzen Spot jemandem vorzuführen.

Dabei muss er so gesprochen werden, wie er im Radio zu hören sein soll.

Nur so kann festgestellt werden, wie die Idee beim Zuhörer ankommt, welche Gefühle er erweckt und was er vom zu bewerbenden Produkt offenbart. 

Im Anschluss daran können die Feinheiten der Formulierung herausgefunden werden. Es kann dabei sogar vorkommen, dass sich die Idee als unbrauchbar herausstellt, dann geht es wieder ganz von Anfang an los. 

Nun folgt in der Regel die Präsentation des Spots dem Kunden gegenüber, wobei meist schon der Tonmeister mit anwesend ist.

Hierbei können eventuelle Fragen geklärt werden oder der Kunde kann seine eigenen Vorstellungen äußern. 

Hilfreich kann es zudem sein, wenn der Texter seinen eigenen Text vom Sprecher des Spots vorgetragen bekommt. So lassen sich mögliche „Hänger“ erkennen und der Texter kann diese noch ausmerzen.

Der Werbetexter sollte sich ohnehin besser immer wieder mal in die Lage eines Zuhörers versetzen und seinen Text mit „unbeteiligten“ Ohren hören. 

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